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HC TuRa sucht Handball-Talente in der Gesamtschule

Bergkamen - „Es sind Casting- und Talentcoaches im Haus“, bringt Ilka Detampel die aktuellen Meinungen vieler Schüler aus den Jahrgängen fünf und sechs auf den Punkt. Doch an der Willy-Brandt-Gesamtschule wird aktuell nicht Ausschau nach dem nächsten Top-Model gehalten, sondern nach neuen Handball-Talenten.

 

 

Der HC TuRa führt in dieser Woche auf der Suche nach Talenten in der Gesamtschule ein Handballtraining durch.

 

Noch bis einschließlich Freitag sind rund 20 Jugendtrainer und aktive Spieler aus den Reihen des HC TuRa in der Sporthalle am Friedrichsberg im Sichtungs-Einsatz. Ihr Ziel ist es, die insgesamt 330 Kinder aus elf Klassen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden für den Handballsport zu begeistern. Damit nicht genug, denn der Club ist zudem auf der Suche nach neuen Talenten.

 

„Nachwuchs können wir immer gut gebrauchen. Denn in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Neuanmeldungen auch bei uns zurückgegangen“, erklärt Klaus Soth, Leiter der Handball-Abteilung des Traditionsvereins. Beim TuRa-Aktionstag im vergangenen Jahr beschlossen Handballer und Gesamtschule eine Zusammenarbeit. Diese trägt nun die ersten Früchte. „Bei 30 Kindern in einer Klasse sind in der Regel lediglich fünf in einem Verein organisiert. Wir wollen mit dieser Aktion niemanden abwerben. Es geht uns darum, die Kinder für den Sport zu begeistern und vielleicht zu überzeugen, Handball dann auch im Verein auszuprobieren“, so Soth.

 

Nach den jeweiligen Trainingseinheiten sprechen die Trainer der Jugendabteilungen in dieser Woche gezielt talentierte Kinder an, und laden diese zu einem Probetraining ein. „Eine naheliegende Kooperation, die sich auch aufgrund der räumlichen Nähe anbietet“, sagt Schulchefin Ilka Detampel. Finden die Sportstunden der Schule doch in der gleichen Halle statt, wie der Spiel- und Trainingsbetrieb des HC.

 

Wenn alles gut läuft, soll nach den Sommerferien in der Schule eine Handball-AG neu ins Angebot aufgenommen werden, die dann von einem Trainer des HC geleitet würde. „Vielleicht bildet sich daraus eines Tages sogar eine neue Schulmannschafft. Das wäre klasse“, wünscht sich Detampel.

 

Mit der Kooperation zwischen Schule und Club will die Lehranstalt zudem ihre sportliche Kompetenz ausbauen. „Viele Schüler sind in den vergangenen Jahren ganz bewusst zur Gesamtschule gewechselt, weil sie wissen, dass man hier sein Abitur auch im sportlichen Bereich absolvieren kann“, erklärt die Schulleiterin. - chv

 

Quelle: wa.de