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Oberliga-Tür steht für TuRa-Frauen offen – Männer kämpfen um Liga-Erhalt

 

BERGKAMEN - Vor dem letzten Spieltag hat der HC TuRa Bergkamen wieder alle Trümpfe selbst in der Hand: Ein Unentschieden am finalen 26. Spieltag reicht den Rot-Weißen, um den Klassenerhalt endlich perfekt zu machen. Allerdings geht es ausgerechnet in der letzten Spielrunde gegen die SG Schalksmühle-Halver, den Aufsteiger und Meister in dieser Saison. Und die TuRa-Frauen wollen am Samstag den Sprung in die Oberliga schaffen.

Noch ein Punkt fehlt Kreisläuferin Silja Mende-Kamps und den TuRa-Frauen zum ersehnten Oberliga-Aufstieg.

© Wagner

Noch ein Punkt fehlt Kreisläuferin Silja Mende-Kamps und den TuRa-Frauen zum ersehnten Oberliga-Aufstieg.

 

Oberliga (Männer), HC TuRa Bergkamen – SG Schalksmühle-Halver. Die Truppe von Trainer Mathias Grasediek hat die unangenehme Aufgabe, an den letzten beiden Spieltagen noch gegen beide „Bewerber“ für den zweiten Abstiegsplatz zu spielen. In der Vorwoche wurde die SG Schalksmühle-Halver ihrer Favoritenrolle gegen die HSE Hamm gerecht, allerdings nach kuriosem Spielverlauf. Die Hammer führten zur Pause bereits mit acht Treffern und hätten mit einem solchen Endresultat für eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf sorgen können. Doch der Meister kam zurück und siegte letztlich mit 34:28.

 

Bergkamens Trainer Jörg Rode erwartet jetzt ebenfalls einen Gegner, der sich keine Blöße mehr geben will: „Schalksmühle ist generell die Mannschaft der zweiten Halbzeit, wenn man sich die letzten Resultate ansieht. Alle Beteiligten wissen, um was es geht. Wir werden mit aller Macht versuchen, den fehlenden Punkt noch zu holen.“

Trainer Jörg Rode sieht seine Mannen aber gut vorbereitet und eingestellt, unter anderem wurde auch Mittwoch am Feiertag trainiert. „Mit 22 Punkten hat man in den letzten Jahren immer die Klasse gehalten. Dieses Jahr reicht es wahrscheinlich nicht. Also müssen wir noch etwas tun. Wir wissen, dass Schalksmühle nicht irgendein Gegner ist. Aber gewinnen wollen wir trotzdem auf jeden Fall.“ Rode geht nicht davon aus, dass im Parallelspiel um die Abstiegsentscheidung zwischen Ahlener SG und der HSE Hamm Schützenhilfe geleistet wird. „Ahlen hat zuletzt fünfmal verloren und scheint nicht mehr allzu gut drauf zu sein.“

Bergkamen kann mit vollem Kader antreten und hat keine großartig angeschlagenen Akteure zu beklagen.

Anwurf: Samstag, 18 Uhr, am Friedrichsberg.

 

Verbandsliga 1 (Frauen): HC TuRa Bergkamen – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. Die Oberliga-Tür steht ganz weit offen: Holt das Team von Trainer Ingo Wagner gegen den drittplatzierten aus Bielefeld mindestens einen Punkt, ist der Aufstieg sicher. Doch das wird keine leichte Aufgabe für den HC TuRa werden, denn das Hinspiel ging mit 21:24 verloren. „Wir hätten uns gerne einen anderen Gegner gewünscht. Doch wir müssen den Hallenboden umgraben und bis zur letzten Sekunde kämpfen. Und auf Unentschieden spielen, geht sowieso gar nicht“, fordert Coach Wagner, der in der zurückliegenden Trainingswoche eine Spur Nervosität und Anspannung bei seinen Schützlingen festgestellt hat. „Das ist bei so einer jungen Truppe aber auch normal“, meint Wagner.

 

Dabei hoffen die TuRa-Frauen auf reichlich Unterstützung aus dem Publikum, um die schwierige Aufgabe zu meistern und den größten Erfolg einer Damenmannschaft des HC TuRa zu feiern. Dann hätte Trainer Ingo Wagner innerhalb von nur fünf Jahren den Durchmarsch von der Kreisliga bis in die Oberliga geschafft. „Dafür, dass wir nicht absteigen wollten, haben wir schon eine Menge erreicht. Umso schöner, dass wir jetzt die Oberliga im Blick haben“, sagte Wagner weiter.

 

Die Personalsorgen der vergangenen Wochen sind weg, der Kader der Rot-Weißen ist komplett. „Alle Spielerinnen melden sich bei so einem Spiel natürlich fit“, freut sich der TuRa-Coach. Er hat bei 17 einsatzfähigen Akteuren die Qual der Wahl.

Eine Meisterfeier ist natürlich noch nicht geplant. „Wir werden, wenn wir es denn schaffen sollten, sicher spontan etwas organisieren. Das ist immer am Schönsten. Wir wollen alle unbedingt in die Oberliga“, betont Wagner.

 

Anwurf: Samstag, 15.45 Uhr, am Friedrichsberg - mk/myr

 

wa.de, 02.05.2013